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Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten
werden viele kleine Dinge tun
und damit das Antlitz der Welt verändern

afrikanische Weisheit



Laß uns nach
Afrika
fahren

genauer, nach Tansania.

Denn dort lebt mein Patenkind

Merina

sie ist sieben Jahre
hat sie nicht ein goldiges Lächeln?

Ein freundliches, kleines Mädchen, das sehr gerne spielt,
sich die Spielsachen dafür selber herstellt, gerne singt und lacht.
So wurde sie mir in dem ersten Schreiben, daß ich von einem
Plan-Mitarbeiter nach der Übernahme der Patenschaft bekam, beschrieben.
Ihre Mutter erzählt, daß Merina immer sagt, wenn sie groß ist, möchte sie Lehrerin werden.
Sie geht nun in die erste Klasse der "primary school." Ihre Lieblingsfächer sind Rechnen und Malen. In dem Teil der Welt, in dem Merina lebt, werden die Kinder schnell erwachsen. Jeder mußseinen Teil für den Familienbestand und deren Überleben beitragen. So muß Merina, zusammen mit der Mutter für das Trinkwasser sorgen. Der Fluß, aus dem sie es schöpfen, ist mehr als einen km. entfernt. Bei Trockenheit sogar noch weiter. Das bedeutet, der Tag beginnt sehr früh für das kleine Mädchen, denn vor der Schule ist Wasserholen ihre erste Aufgabe. Auch mußsie der Mutter bei den täglichen Hausarbeiten helfen.

Sie lebt mit ihren Eltern und der kleinen Schwester Halima in einem gemauerten Haus mit Blechdach. Sie haben einen kleinen Ofen zum Kochen, der mit Holzkohle beheizt wird. In den Abendstunden sorgt eine Kerosinlampe für etwas Licht, was aber zum Arbeiten nicht ausreicht, so daß die tägliche Arbeit früh endet. Eine eigene Senkgrube ist nicht vorhanden. Sie müssen die Gemeinschaftslatrine des Dorfes benutzen. Dies beeinträchtigt die Hygiene u. fördert die Anfälligkeit für Krankheiten. Doch so wie ich erfahren konnte, hatte die Familie in den letzten 6 Monaten das Glück, daßniemand krank wurde. Bei kleineren Verletzungen, oder nicht so ernsten Erkrankungen steht der Familie eine kleine Krankenstation im Dorf zur Verfügung. Doch wenn es zu einem wirklichen Notfall kommen würde, wären sie gezwungen einen 2 stündigen Fußmarsch zu machen, um das nächste Krankenhaus zu erreichen.

Den einzigen Luxus, den die Familie hat, ist ein kleines Transistorradio. Sie lieben es, sich mit den Nachbarn u. Freunden darum zu versammeln, der Musik zu lauschen, mit zu singen u. etwas von der Welt zu hören.. Überhaupt spielt das soziale Leben eine große Rolle. Familienbande und Freundschaften werden sorgfältig gepflegt.





Das sind von links
Merina, ihre kleine Schwester Halima
und ihre Mama Sharifa



Wie kam ich zu der Patenschaft?


Immer wieder mal wird man mit diesem Thema konfrontiert. Sei es durch einen Bericht im Fernsehen oder Radio, sei es durch Plakatwerbung oder Zeitungsartikel. Meist rauscht das in dem eigenen, ach so wichtigem Leben an einem vorbei.
Wie auch immer, irgendwann hat es sich doch wohl in meinem Kopf festgesetzt. Mehr oder weniger unbemerkt, denn wirklich beschäftigt hatte ich mich damit nicht.
Dann kam das Weihnachtsfest 2002. In dem Jahr war Reinhard arbeitslos geworden und so mußte an so manchem gespart werden. Trotz dem - Dion, unser Sohn war wie jedes Jahr aus Berlin angereist, was schon höchstes Glück bedeutete.

Das gemeinsame Singen, die schönen Gespräche und auch die kleinen Gaben ließen das Fest wieder mal zu etwas Besonderem werden. Wie auch das Festtagsessen am zweiten Weihnachtstag! Wie wir da so zusammen sitzen, den Tisch voller Leckereien, lachend und glücklich, da ist mir auf einmal klar, wie gut es uns doch geht. Trotz aller Unbill haben wir immer noch im Überfluß. Genau in diesem Moment ist mir klar, daß ich etwas tun möchte. Nicht mehr das übliche Spenden für irgend eine Organisation in der Vorweihnachtszeit, dieses unterschwellige "schlechtes Gewissen beruhigen", sondern etwas Sinnvolles, Greifbares. Eine Patenschaft. Genau das wurde unser Thema bei diesem Weihnachtessen und meine Männer waren von dem Gedanken sehr angetan.

Danach galt es, sich schlau zu machen. Im Internet stöberte ich bei den unterschiedlichsten Organisationen, um mich schließlich für "Plan International" zu entscheiden.
Mit 25.- € im Monat habe ich nun das Glück einem kleinen Menschenkind und seiner Familie das Leben ein wenig leichter zu machen. Ich würde mir sehr wünschen, daß diese Zeilen dazu beitragen, den ein oder anderen zum "Stöbern" auf den Seiten der diversen Hilfsorganisationen anzuregen!








Hier kannst Du Dich über "Plan International" informieren
http://www.plan-international.de/home.php


Hier geht es zu "Kinderpatenschaften helfen"

Mit einer Kinderpatenschaft können sie nicht die Welt retten.
Aber Sie können sie für ein Kind besser machen.
Machen Sie den Unterschied!
www.kinderpatenschaften-helfen.de

(Zitat von www.zen-meditation.ch/seestern-roshi.htm)

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