Fahrt
Dortmunder
wie viele Nachkriegskinder wurde ich im August 1947 nicht in Pommern, wo meine
Wurzeln sind, geboren, sondern in Oberbayern, in einem kleinen Dorf in der
Nähe von München.
durch den
Wandel der Zeit
Moni
Hauptbahnhof 1949
Zwei Jahre später zogen meine Eltern nach Dortmund.
Ab da pendelte ich zwischen der heißgeliebten Omi in Bayern, den ebenso
geliebten Eltern und den so nach und nach folgenden drei Geschwistern hin und her.
17 Jahre jung
Es war eine bunte, abwechslungsreiche Kindheit.
Eine Krankenschwesternlehre, die Beatles, Bob Marley, erste Kontakte mit anderen Kulturen,
die erste Liebe, machten meine Jugend zu einem Wechselbad der Emotionen.
Mein dahineilender Lebenszug wurde erst langsamer, als ich im Dezember 1966 meinen Sohn Dion
im Arm hielt.
Mit ihm durchfuhr ich viele Landschaften, viele Stationen.
Es galt, sich nach so mancher Irrfahrt neu zu orientieren.
Aus dem ein oder anderen dunklen Tunnel mit blinzelnden Augen wieder ins Licht zu treten.
Den Zielbahnhof erreichte ich, als mir 1993 Reinhard begegnete.
Wir haben unsere Züge zusammengekoppelt, in dem Wunsch,
Hand in Hand der Welt zu begegnen.

Ich mag meine beiden Männer. Meine Familie und einige, wenige Menschen, die ich
"Freunde" nenne.
Lachen, auch über mich selber.
Ehrlichkeit, mit der Einschränkung, daß sie niemals verletzend u. plump ist.
Gute Diskussionen. Bereitwilligkeit zu Kompromissen.
Alles was da kreucht und fleucht.
Insbesondere Katzen,
Hunde,
Delphine,
Elefanten.
Schade nur, daß sich drei u. vier so schwierig als Haustiere halten lassen.
Die Natur allgemein, unseren Garten besonders.
Bergtouren,
vor allem, wenn man bei Sonnenaufgang losmarschiert.
Reisen mit Obelix,
unserem Wohnmobil.
Am liebsten in die Toskana.
Die 10 Tage, die ich jedes Jahr allein mit meinem Sohn Dion verbringe.
Meist auch mit Obelix, kreuz u. quer durch Deutschland.
Candellightdinners,
klönen mit Freunden.
Deftige Eintöpfe, Schokoladeneis.
Musik, von Klassik bis Modern so ziemlich alles. Je nach Stimmung.
Tanzen, am allerliebsten mit Reinhard!
Das Leben!
Meine Hobbys:
Lesen, Kino, Malen, Modelbau, (Puppenhäuser, Puppenmöbel, Eisenbahn)
Inliner - Fahrradfahren,
den Garten.
neuerdings PC,
Das ist viel schwieriger, als ich dachte. Das meiste kann ich tolerieren oder einfach
annehmen.
Jedoch sind mir maulfaule, humorlose, sture Menschen ein Greuel
und solche, die ständig über andere herziehen.
Ich hasse es, wenn ich konzentriert bei einer Sache bin und werde wegen dummer Kleinigkeiten
gestört.
Streitereien
Unzuverlässigkeit, nicht eingehaltene Versprechen
Bügeln,
für mich die schlimmste Hausarbeit.
Naßkaltes, graues Wetter, womöglich noch tagelang.
Das sind meine Männer